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Gottesdienst zu Karneval in Nachtsheim

Es darf gelacht werden

Am Sonntag, 23.02.20,  lud Herr Pastor Alois Dreser seine Kirchengemeinde zur gewohnten Zeit um 10.30 Uhr zum Karnevalsgottesdienst in die Pfarrkirche St. Stephanus in Nachtsheim ein.
Viele Kirchgänger – auch aus den umliegenden Pfarreien – kamen gerne verkleidet zu diesem Anlass. Der Vorstand des Karnevalsverein NCC Nachtsheim mit Gefolge, Elferrat und Möhnen, der Kirchenchor Cäcilia und andere Jecken zogen in die Kirche ein.

Vom Altar auf das Gesamtbild schauend, begrüßte Pastor Dreser die bunte Schar der kostümierten Gottesdienstbesucher in Reimform. Mit viel rheinischem Frohsinn gab er den Anwesenden zu Denken, den Ernst des Lebens mit einem Augenzwinkern und mit Gott zu beherzigen.

Frohsinn und Freude, Humor und Lachen sind sowohl Elemente des Glaubens als auch des Karnevals. Im rechten Sinn der liturgischen Feier erläuterte Pastor Dreser das Evangelium nach Matthäus: „…nicht nur die zu lieben, die euch lieben, oder wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab. So kam er zum Schluss, dass es wohl insgesamt eine Reihe von Schnittmengen zwischen dem Karneval und dem christlichen Glauben gibt und wir als Christen die Vollkommenheit anstreben sollen.
Mitgestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor Cäcilia, der die traditionellen Kirchenlieder in plattdeutscher Mundart sang. Christoph Augel und Rolf Lambrich, die Aula´s, unterstrichen die Lieder effektvoll mit schwungvollen Gitarren- und taktschlagenden Perkussionklängen. Gänsehaut pur gab es, als das „Halleluja” von John Coenen als Solo von Alfred Kaletta-Wolf aus Luxem und Rolf Lambrich vorgetragen wurde.

Die Messdiener/innen Sarah und Elisa Gerharz sowie Carlos Monschau trugen als Heinzelmännchen verkleidet ein Gedicht der Heinzelmännchen zu Köln vor und brachten damit die Gottesdienstbesucher zum Lachen, als sie aufzählten, was sie seit ihrer Flucht aus Köln hier in Nachtsheim schon alles bewirkt haben. Sie beschworen ihre Treue zum Kirchturm, und das Nachtsheim nun ihr letzter Zufluchtsort sein wird.

Der Sitzungspräsident, Tino Urwer, ließ es sich nicht nehmen die Narrenschar mit einem kräftigen „Nachtsheimer Helau“ zu begrüßen. Nach dem Schlusssegen folgten viele der mit karnevalistischen Wortspielereien vorgetragene Einladung vom Pfarrgemeinderat- Mitglied Rolf Lambrich zum Sektempfang in den angrenzenden Pfarrsaal.

“Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hinein huschen kann”. (Christian Morgenstern)

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